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EU Entry/Exit-System startet Pflichtbetrieb – deutsche Flughäfen warnen vor längeren Grenzkontrollen

Apr 3, 2026
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EU Entry/Exit-System startet Pflichtbetrieb – deutsche Flughäfen warnen vor längeren Grenzkontrollen
Mit dem Auslaufen der sechs­monatigen Übergangs­phase wird das europäische Entry/Exit-System (EES) ab Anfang April 2026 an allen Schengen-Außen­grenzen verpflichtend. Ein CHIP-/dpa-Bericht vom 2. April skizziert, wie sich Reisende auf die neuen Abläufe einstellen müssen. Für Dritt­staats­angehörige bedeutet das: Finger­abdrücke und Gesichts­bilder werden bei jeder Ein- und Ausreise elektronisch erfasst, klassische Pass­stempel verschwinden. Erste Pilot­anlagen stehen bereits in Düsseldorf, Frankfurt und München. Dort melden Grenz­beamte, dass die Registrierung im Schnitt 90 Sekunden pro Person dauert – eine kleine Verzögerung, die sich bei hohem Verkehrs­aufkommen jedoch schnell zu langen Schlangen addiert. Die Bundes­polizei rät Nicht-EU-Reisenden, mindestens drei Stunden vor Abflug am Airport zu sein; EU-Bürger mit Aufgabe­gepäck sollten zweieinhalb Stunden einplanen. Für Global-Mobility-Abteilungen sind zwei Punkte entscheidend: Erstens werden Über­ziehungen der 90/180-Tage-Regel nun automatisch erkannt. Das erhöht das Risiko von Zurück­weisungen und Geldbußen, wenn Dienst­reisen oder Projekt­einsätze schlecht dokumentiert sind. Zweitens müssen Airlines ab 10. April über die Carrier-Interface (CI) prüfen, ob ein Schengen-Visum noch gültig ist. Unternehmen sollten also sicherstellen, dass Reise­daten vollständig und korrekt in ihren Buchungs-systemen hinterlegt sind.

EU Entry/Exit-System startet Pflichtbetrieb – deutsche Flughäfen warnen vor längeren Grenzkontrollen


Wer sich bei der Vielzahl neuer Vorgaben Unterstützung wünscht, kann auf VisaHQ zurückgreifen: Über die Plattform (https://www.visahq.com/germany/) lassen sich Visa- und Passformalitäten für Deutschland und den gesamten Schengen­raum digital prüfen und beantragen, Ablaufdaten überwachen und praxisnahe Checklisten zum EES abrufen – ein hilfreicher Service, um Fehlerquellen im Vorfeld auszuschließen.

Langfristig soll das EES Grenz­prozesse beschleunigen und die Sicherheit erhöhen. Kurz­fristig aber wird das System zusätzliche Schulungen für Check-in-Teams, höhere IT-Anforderungen an Travel-Management-Systeme und eventuell vertragliche Anpassungen in Dienst­reise-Richtlinien erfordern. Firmen, die häufig Nicht-EU-Mitarbeitende nach Deutschland einreisen lassen, sollten Prozess-Simulationen durchführen, um Peak-Times und Registrierungs­staus abzufedern. Experten rechnen damit, dass nach einer Ein­gewöhnungs­phase von drei bis sechs Monaten die Warte­zeiten wieder sinken. Bis dahin gilt: Puffer einplanen, Reisende aktiv informieren und Visa-Gültigkeiten lückenlos dokumentieren.

German Visas & Immigration Team @ VisaHQ

VisaHQ's expert visas and immigration team helps individuals and companies navigate global travel, work, and residency requirements. We handle document preparation, application filings, government agencies coordination, every aspect necessary to ensure fast, compliant, and stress-free approvals.

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